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Ăśber mich
Mein Name ist Georg Grimm. Geboren bin ich in Göttingen. Dort lebte ich ein Jahr, bis meine Eltern nach Veitshöchheim bei Würzburg gezogen sind. In Veitshöchheim blieb ich bis zu meinem 15 Lebensjahr. Als gescheiterter Legi (Legastheniker) war ich gezwungen nach Hessen in ein Internat aus zuwandern. Dort war ich bis zur 13. Klasse. Zurück blickend waren diese 6 Jahre im CJD Oberurff meine schönste Zeit in der Schulkarriere. Um die Faszination "Internat" zu erklären, würde hier der Platz fehlen und mir auch die Worte. Man muss es miterlebt haben, um das Internatsleben zu begreifen und zu verstehen, dass es nichts besseres gibt. Aber gerne kannst du dich perMail mal melden, dann erzähle ich dir mehr.
Mit dem Wunsch Medizin zustudieren, trieb es mich auf Grund meines nicht so guten Abiturs nach Budapest an die Semmelweiß Universität. Doch dieser Wunsch währte nicht lange und schon nach einem Semester entschied ich mich mit Medizin aufzuhören. Danach habe ich in Stuttgart Bauingeneurwesen studiert, was ich im August 2009 mit meinem Diplom abgeschlossen habe.
Nun fängt nach meiner Asienreise der Ernst des Lebens an. Ich bin sehr gespannt, wohin es mich treibt.
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Nun möchte ich noch eine Textstelle über mich aus meiner Abizeitung zitieren. Danke Germar, damit hast Du mich erstaunlich gut beschrieben.
"Wer Georg kennt, und sei es nur oberflächlich, kann eigentlich nur den richtigen Eindruck von ihm haben, denn er ist alles andere als scheinheilig oder verschlossen. Zu jedem ohne Ausnahme ist er nett und auf seine Hilfe ist in jeder Notlage Verlass. Ein normaler Schulalltag beginnt für Georg meist etwas verspätet, da es immer etwas dauert, bis der „träge“ und „verplante“ Georg aufgestanden ist und den richtigen Raum gefunden hat. Allgemein hält ihn die gesamte Jahrgangstufe für den Tollpatsch und Knuddelbär Nr. 1. Im Unterricht selber liegt dem Erfinder von Bullshit-Bingo und dem Urheber des konstruktiven Desinteresses jegliche Ablenkung vom Lernstoff fern. Speziell schafft er es immer wieder, unseren Religionslehrer durch korrekt eingebrachte Einwände zugunsten einer „Pro-Human-Genetik-Meinung“ umzustimmen. Dort und in anderen Fachgebieten ist es seinem Vater zu verdanken, dass er so umfangreich informiert wurde. Auf der anderen Seite stellt seine „Mami“ für viele Internatsbewohner die beste Produktionsstätte für echt „fränkische Maultaschen“ dar. Der Rest der Familie besteht noch aus „Ökos“, (Ex)Greifwaldstudenten, Mülltonnenschwestern u.a. Außerhalb der Schule liegen die Interessen des netten „Fränkischen Boxbeutels“ in diversen Sportarten (am besten Oberliga-Handball) und natürlich feiern. Dazu ist zu sagen, dass er dabei zu einem der spontansten und saufwilligsten aller Partymenschen gehört, so dass er im Prinzip für jede Sünde „Allzeit bereit“ ist. Wenn man diesem einzigartigen Verhalten des Homo-Bavariens auf den Grund gehen will, so könnte das daran liegen, dass ihm zum einen als Oberfranke, also Bayer (eigentlich Niedersachse oder fast Ossi) die Sucht nach Hopfen und Malz angeboren ist. Zum anderen wurde er als von anderen Artgenossen seiner Gattung (Matze, Simon, Torsten, Marc u.v.m.) eine deutliche Prägung erhalten hat. Für die Zukunft ist es beinahe sicher, was aus Georg wird, obwohl seine Wünsche und Pläne mal von Budapest über Greifswald nach Göttingen reichen und zwischen Kinder- Tier- und Humanmedizin variieren können. Dabei wird klar, dass Georg „ab und zu“ mal zum dummschwätzen neigt und „ab und zu“ mal übertreibt. Trotzdem werden wir ihn als Freund wohl sehr vermissen. Hoffentlich wir unser Afrika-Trip noch mal zum einmaligen Erlebnis."
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